Digitale Souveränität beginnt an der Schnittstelle

United Web Solutions (UWS) sind 13 spezialisierte IT-Unternehmen mit einem gemeinsamen Ziel: funktionierende Schnittstellen und durchgängige Abläufe im Klinikalltag.

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Dr. Nils Benning, Manager Product Strategy Healthcare bei d.velop

„Wenn Systeme nicht reden, leidet die Versorgung – und das spürt jede:r im Haus.“

Ein Blick auf den jüngsten Zwischenbericht des DigitalRadar Krankenhaus zeigt: Der digitale Reifegrad deutscher Kliniken ist gestiegen, doch echte Vernetzung bleibt vielfach Stückwerk. In dieser Situation wird eines klar: Interoperabilität ist nicht länger nice-to-have – sie ist zentrale Voraussetzung, damit Klinik-IT, Pflege, Medizin und Verwaltung Hand in Hand arbeiten können.

Kliniken kämpfen nicht mit fehlender Technik – sondern mit zu vielen Insellösungen. Jedes System erfüllt seine Aufgabe, doch dazwischen reißt der digitale Faden. Daten bleiben stecken, Prozesse stocken, Verantwortung zersplittert.

Interoperabilität ist der Schlüssel, um diese Lücken zu schließen – und aus technischer Vielfalt echten Mehrwert zu schaffen.
Bei United Web Solutions (UWS) wird das seit Jahren gelebt: 13 spezialisierte IT-Unternehmen haben ein gemeinsames Ziel: funktionierende Schnittstellen und durchgängige Abläufe im Klinikalltag.

Interoperabilität als Grundlage digitaler Souveränität

Echte digitale Souveränität entsteht nicht durch einzelne Softwaremodule oder neue Gesetze, sondern durch Verbindungen zwischen Systemen, Menschen und Organisationen. Nur wenn Anwendungen unabhängig, sicher und offen miteinander kommunizieren, behalten Krankenhäuser die Kontrolle über ihre Daten, Prozesse und Entscheidungen. Das ist die Stärke der UWS: Wir ermöglichen digitale Eigenständigkeit durch verlässliche Interoperabilität. So wird Digitalisierung nicht zur Dauerbaustelle, sondern zur tragfähigen Infrastruktur – für mehr Effizienz, Qualität und Gestaltungsfreiheit im Klinikalltag.

UWS steht für gelebte Interoperabilität in der Praxis

Im UWS-Verbund arbeiten 13 spezialisierte, mittelständische IT-Unternehmen zusammen, um Interoperabilität konkret erlebbar zu machen. Mit über 130 funktionierenden Schnittstellen und 54 aktiven Herstellerbeziehungen bieten wir bewährte Integrationstechnologie, die tagtäglich in deutschen Krankenhäusern im Einsatz ist. Unsere Lösungen sind nicht nur ISiK-konform sondern auch praxiserprobt. UWS steht für Schnittstellen, die funktionieren.

ISiK als Chance – nicht als Pflichtübung

§ 373 (5) SGB V macht den Einsatz ISiK-konformer Systeme verbindlich. Doch Zertifizierungen in Laborumgebungen allein garantieren keine funktionierende Kommunikation. Die UWS-Mitglieder gehen weiter:

„Wir verstehen FHIR und ISiK als echte Chance, Schnittstellen zu standardisieren und die Versorgung spürbar zu verbessern. So fördern wir eine offene, sichere und zukunftsfähige digitale Infrastruktur – über Systemgrenzen hinweg,“

sagt Dr. Nils Benning. Gleichzeitig zeigen die UWS-Mitglieder Eigeninitiative und gestalten aktiv weiter, selbst wenn die Standardisierung auf nationaler Ebene noch nicht die für ihre Häuser relevanten Anwendungsfälle ermöglicht. Da wo ISiK noch offene Flanken hat, finden die UWS-Hersteller pragmatische Lösungen auf Basis etablierter Kommunikationsstandards. Das umfasst beim Fehlen einer Alternative auch die Erweiterung von Nachrichtenformaten, um die Brücke zwischen bestehenden Standards und neuartigen Anwendungsfällen zu schlagen. Damit solche Erweiterung nicht zum „eigenen Süppchen werden“ bringen UWS-Mitglieder unter anderem Expertise im IOP-Expertenkreis der gematik ein und tragen somit zur Entwicklung der Interoperabilität im gesamten deutschen Gesundheitswesen bei.

Best of Breed – no Best of Beef

Im IT-Markt ist oft von Best of Breed die Rede – also dem Zusammenspiel der besten Lösungen ihrer Kategorie. Doch zu oft endet dieses Konzept in der Praxis im „Best of Beef“: Systeme reden aneinander vorbei, Anbieter verteidigen ihre Silos, und Krankenhäuser stehen zwischen den Fronten. UWS zeigt, dass es anders geht. Wir leben Kooperation statt Konkurrenz, Offenheit statt Abschottung – und beweisen jeden Tag: Best of Breed funktioniert ohne Beef.

Referenz: Urologische Klinik München-Planegg (UKMP)

Wie Interoperabilität konkret wirkt, zeigt das Beispiel der Urologischen Klinik München-Planegg. Hier wurde mit insgesamt sieben Lösungen aus dem UWS-Verbund – unter anderem dem CLINIXX® KIS, dem PLANFOX Patientenportal und der d.velop-Plattform – eine durchgängige digitale Prozesskette geschaffen. Von der Patientenaufnahme über die Dokumentation bis zur Entlassung und Nachsorge greifen die Systeme nahtlos ineinander. Das Ergebnis: Effizientere Abläufe, geringere Medienbrüche und spürbare Entlastung im Klinikalltag. (Hier geht es zum Referenzbericht)

Gemeinsam stärker – für interoperable Versorgung

Interoperabilität ist kein Ziel, sondern ein kontinuierlicher Prozess. In den kommenden Wochen zeigen die UWS-Mitgliedsunternehmen in Fachbeiträgen, wie ihre Lösungen konkret zur vernetzten Versorgung beitragen – mit echten Use Cases und messbarem Nutzen für Anwender und Patienten. Bleiben Sie dran: Wir zeigen, wie Interoperabilität in der Praxis funktioniert. Treffen Sie uns auf der DMEA: Halle 3.2 Stand A-104.

Mehr über die interoperablen Lösungen im UWS-Verbund erfahren: hier

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